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Typografie-Symposium: Unsichtbar

Donnerstag, 16. Juni 2011

Gemeinsam mit Michael Shamiyeh arbeiten wir gerade an der Kommunikationslinie für die 5. Dom-Konferenz, die ab 29. September 2011 in Linz stattfinden wird. Das Thema lautet: „Driving desired Futures. Wie das neue in die Organisation?“ Mehr dazu in Kürze.

Ein ganz anderes Symposium findet ein Monat vorher in Raabs/Thaya statt: „Unsichtbar“, eine Typografie-Konferenz mit Spitzengästen aus dem Bereich der Lesegestaltung und dem Typedesign.

Vortragende werden u.a. sein: Georg Seifert, der umtriebige Schriftgestalter aus Deutschland. Er hat gerade Azuro, eine neue Schrift geschaffen, die den Spagat zwischen Web und Print schaffen soll. Seine Graublau Sans war übrigens eine der ersten, die als Webfont angeboten wurde. Nebenbei hat er auch noch „Glyphs“, ein völlig neues Schriftbearbeitungstool konzipiert.

Friedrich Forssmann wird ebenfalls teilnehmen, der den meisten Interessierten u.a. als Mit-Autor der Typografie-Bibeln „Detailtypografie“ und „Lesetypografie“ bekannt sein wird.

Tim Ahrens, Begründer des Schriftenhauses „Justanotherfoundry“ wird über die Frage des Maßstabes beim Skalieren sprechen.

Lucas de Groot, einer der einflussreichsten zeitgenössischen Schriftgestalter, wird sich über „Lesbarkeit pro Quadratzentimeter“ auslassen. De Groots Werke sind mittlerweile visuelles Allgemeingut. Seine Thesis-Schriftsippe ist seit Jahren eine der meistgebrauchten in designaffinen Zusammenhang. Seine Calibri, die zur Microsoft-Cleartype-Familie gehört, wird sukzessive den Platzhirschen Arial ablösen. Zu recht.

Das Symposium „Unsichtbar“ scheint ein Leckerbissen für alle Schrift- und Typografie-Kenner zu sein. Besuch empfohlen.