Die Wirklichkeit erweitern, das ist nicht nur Aufgabe halluzinoger Drogen, das geht auch völlig legal. Mit Augmented Reality. Einer Technologie, die es erlaubt, mit einer Kamera mehr zu sehen als das Auge. Ein hübsches Beispiel kommt da aus Japan: iButterfly.
Tausende Schmetterlinge wurden virtuell losgelassen, die man mit seinem Smartphone einfangen konnte. Diese Schmetterlinge konnte man sammeln, tauschen aber auch als Coupons zum vergünstigten Einkauf verwenden. Geniale Idee, die das Potenzial der neuen Smartphones mit GPS, Bewegungssensor und Augmented Reality spielerisch verknüpft.
Wer die AR-Technologie auch selbst ausprobieren will: Das Magazin der Süddeutschen Zeitung ist seit August auch damit bestückt. Mit der kostenlosen App Junaio kann man z.B. „hinter das Titelbild“ sehen. Neu bei dieser angewendeten Technologie ist, dass nicht mehr diese quadratischen Semacodes oä verwendet werden müssen, sondern die Daten im Bild selbst versteckt sind.

Also einfach das Bild mit der App Junaio abfilmen und sehen, was passiert. Auch sehr hübsch. Um dies zu testen, muss man übrigens nicht das originale Printmagazin verfügbar haben, das online abgebildete SZ-Titelbild funktioniert genauso.
