Wie ein falsches Wort einen Spot ruinieren kann

Wie kleinste Details einen Werbespot zunichte machen können, beweist ein Spot, den Mercedes für die USA produzieren hat lassen. In einem aufwändig produzierten Commercial – mit wie üblich beeindruckenden Bildern – sagt der Off-Sprecher zum Schluss „less doors“. Das ist grammatikalisch falsch, richtig muss es heißen „fewer doors“. Dieses Video macht nun natürlich die Runde, die Reaktion der Rezipienten ist durchwegs Spott und Häme.

Deswegen zahlt es sich aus, seine Energie nicht nur auf die kreative Idee zu legen sondern auch auf Details. Ein guter Übersetzer und ein ordentliches Lektorat hätten hier die Nobelautomarke sicher vor viel Imageschaden bewahrt. Abgesehen davon, dass Übersetzer und Lektorat ein ungleich geringerer Kostenfaktor sind wie Kamera-Crew oder Bildnachbearbeitung.

Wir von der B2B-Werbeagentur reklamebüro arbeiten zum Beispiel in englischen Übersetzungsangelegenheiten gerne mit den Experten von Wordworks zusammen. Wir wurden noch nie von ihnen enttäuscht und können sie uneingeschränkt empfehlen.

Via USA erklärt.

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2 Antworten zu “Wie ein falsches Wort einen Spot ruinieren kann”

  1. Andy sagt:

    Es ist schon sehr naiv zu denken, dass „less doors“ keine Absicht, sondern ein „Übersetzungsfehler“ war. Ob das gut ankommt oder nicht ist eine andere Frage. Aber zu denken, dass der Agentur von Mercedes UND dem Native Speaker UND dem Kunden das nicht aufgefallen ist, ist schon sehr gewagt.
    By the way: Ich habe selbst Freunde in den USA, die sagen, dass das deutlich erkennbar gewollt ist (der Dreischritt more – more – less ist besser auszusprechen und zu merken, in Songtexten kommt ja auch oft bewusst ein Grammatikfehler vor).

  2. rainer sagt:

    @Andy: Bedenke, dass Mercedes ein streng reglementiertes Branding-Kompendium hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da nicht drinsteht: »Schlampigkeit in der Formulierung ist ok, wenn nur die Leute über uns reden.« Das will und kann sich die Nobelmarke nicht leisten.

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